Der schwimmende Fußboden: Vor- und Nachteile

Der schwimmende Fußboden wird heutzutage immer beliebter, da er kostengünstig und einfach zu verlegen ist. Aber welche Vor- und Nachteile hat er?
 

Der schwimmende Fußboden tauchte in den 80er Jahren auf und seine Verwendung wird heutzutage immer beliebter. Diese Fußbodenart ähnelt dem Parkett, mit dem Unterschied, dass er schwimmend (daher sein Name) auf einer Dämmschicht verlegt wird. Er ist viel billiger als herkömmliches Parkett und einfacher zu verlegen.

Nachfolgend findest du die verfügbaren Arten und Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer. Außerdem erfährst du eine Reihe von Vor- und Nachteilen, die dir bei der Entscheidung für oder gegen diese Fußbodenart helfen werden.

Der schwimmende Fußboden: Arten

Der schwimmende Fußboden bietet vielfältige Möglichkeiten, da er in einer großen Auswahl an Farben erhältlich ist.

Außerdem findet man auf dem Markt verschiedene Arten von schwimmenden Fußböden: natürlich massiv, natürlich mehrschichtig, synthetisch… Je nachdem, wofür du ihn verwenden willst und wie viel du bezahlen möchtest, kannst du unter verschiedenen Optionen wählen.

Bodenbeläge

Der schwimmenden Fußboden: Vorteile

  • Der schwimmende Fußboden bieten dir viele Möglichkeiten in Bezug auf Ausführung und Farben. Ganz gleich, welchen Stil der Raum hat, es gibt mit Sicherheit einen Bodentyp, der perfekt passt.
  • Er ist leicht zu reinigen. Man braucht nur einen Besen oder einen Wischmopp zu benutzen, um den schwimmenden Boden perfekt zu reinigen. Außerdem dringen Verschmutzungen normalerweise nicht in das Material ein, so dass sie sich leicht entfernen lassen.
  • Einfaches Verlegen. Diese Art von Fußboden wird durch das Zusammenfügen der Platten mit einem einfachen Klick verlegt. Zudem ist es nicht notwendig, dass der Fußboden perfekt ausgerichtet ist. Jeder, der ein wenig Geduld hat, kann ihn verlegen.
  • Der schwimmende Fußboden ist resistent gegen Schimmel und Feuchtigkeit. Deshalb ist er eine gute Option für Wohnungen, bei denen diese Probleme auftreten. Darüber hinaus wirkt dieser Boden antibakteriell.
Der schwimmende Fußboden

Der schwimmende Fußboden: Nachteile

  • Er kann nicht lackiert werden, also verfügt er auch nicht über eine zusätzliche Schutzschicht. Was sich im Laufe der Zeit abnutzt, ist direkt der Bodenbelag.
  • Die kostengünstigsten Optionen werden aus synthetischen Materialien hergestellt, so dass sie keine lange Lebensdauer haben werden. Du musst selbst beurteilen, ob es sich wirklich lohnt, bei einer solchen Bodenart zu sparen.
  • Wenn man darauf läuft, hört man ein leichtes Geräusch, weil sich nur das Isoliermaterial darunter befindet. Vielen Personen ist das egal und sie kümmern sich nicht einmal darum, aber andere stört dieses Knarren enorm. Vielleicht stört es dich am Anfang oder es wirkt seltsam, aber mit der Zeit wirst du dich daran gewöhnen.
Schwimmende Fußböden

Tipps

Auch wenn die Lebensdauer des schwimmenden Fußbodens von der Form und dem verwendeten Material abhängt, kannst du mit der richtigen Pflege trotzdem dafür sorgen, dass er länger hält. Wenn du verhindern möchtest, dass der schwimmende Fußboden im Laufe der Jahre altert, beachte die folgenden Tipps:

  • Vermeide harte Schläge. Ein Schlag mit dem Tisch- oder Stuhlbein oder einem schweren Gegenstand, der auf den Boden fällt, kann Spuren hinterlassen, die nicht mehr zu entfernen sind.
  • Vermeide Feuchtigkeit. Diese Bodenart verträgt kein Wasser, deshalb solltest du vermeiden, ihn mit nassen Schuhen zu betreten. Lege einfach eine Matte an den Hauseingang und beseitige verschüttete Flüssigkeiten umgehend, damit der schwimmende Fußboden verschont bleibt.
  • Bei intensiver Nutzung solltest du ihn alle fünf Jahre abschleifen, ansonsten genügt dies alle 10 Jahre. Beim Schleifen musst du berücksichtigen, dass man dieses Material nicht lackieren kann. Deshalb musst du darauf achten, wie viel Material du abträgst, da du direkt auf dem fertigen Fußboden schleifst.